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Winterurlaub

07/01/2011

Als ich meinen Kolleginnen im Dezember erzählte, dass wir in den Winterurlaub fahren, kam direkt die Fragen: “ Schnee oder Warm?“

Ich musste ein wenig schmunzeln, da die beiden Standard-Winterurlaub-Varianten uns noch nie ernsthaft in den Sinn gekommen sind. Vor 10 Jahren (oder eigentlich schon 11) haben wir das erste Mal Silvester an der See verbracht. Damals war das unsere erste gemeinsame Reise und führte uns per Zug nach Emden. Dort hatten wir ein süßes kleines Hotelzimmer. Es lag ein wenig Schnee und die Straßen waren voll von Eis. Aber uns war sehr warm ums Herz und das sehe ich auch jedesmal, wenn ich mir die Bilder ansehe. Dieses Jahr hat es uns (am letzten Silvester vor der Hochzeit) wieder in den Norden verschlagen. Erst wollten wir die gesamte Zeit im Kloster verbringen, mussten uns dann aber doch eingestehen dass uns eine Stadt an Silvester auch ganz gut gefallen würde. Schnell stand die Entscheidung bei Lübeck. Wir wollten den Silvesterabend in Travemünde am Meer verbringen, aber das Wetter hat uns dazu gebracht doch auch die Nacht über in der Stadt zu bleiben. Und es hat sich voll und ganz gelohnt. Es ist so eine wunderschöne, freundliche und romantische Stadt.

Nur wenige Meter von unserem Hotel empfing uns das bekannte Holstentor. Rechts dahinter vorne der Salzspeicher und weiter hinten der Turm der Petrikirche. Links sieht man die beiden Türme der Marienkirche vor der heute noch der Teufel sitzt.

Wir erkundeten eigentlich das komplette Zentrum zu Fuß und entdeckten dabei die ein oder andere Sehenswürdigkeit, die nicht im Reiseführer aufgeführt wurde.Zum Beispiel das Fegefeuer…


Und den sehr zu empfehlenden Zolln in dem wir uns einen sehr leckeren Labskaus, einen riesen Teller Milchreis und sehr nette Leute gönnten.

Dann haben wir uns Lübeck von oben (Turm der Petrikirche) angesehen und festgestellt wie wunderschön die Welt am frühen Morgen ist.

Oben das Rathaus mit dem Cafe Niederegger unten drin und unten die alten Häuser, wie man sie fast überall in der Stadt immer wieder sieht.

Im Ratskeller gab es dann am ersten Abend gleich eine Spezialität. Karpfen blau mit frisch geriebenem Meerretich und geschlagener Sahne.

Ehrlich gesagt, nicht ganz mein Geschmack…dafür war mein Liebster ein paar Stunden im Fisch-Liebhaber-Himmel.

Nach so vielen himmlischen aber doch irdischen Erfahrungen haben wir uns natürlich noch den Dom angeschaut, der das untere Fenster beheimatet. Leider ist es auf dem Foto nicht so schön wie in Wirklichkeit, vor allem da der Stein drumrum eigentlich weiß ist.

Moderne Kunst findet man in Lübeck auch. Das Haus St. Annen ist sehr zu empfehlen, aber wenn man die Augen aufhällt findet sich auch sonst an jeder Ecke das ein oder andere Meisterwerk. (…Die feine Kunst der Zerstörung)

Dank des Kombitickets der Museen durfte ich dann noch die Bekanntschaft mit einem sehr freundlich lächelnden Wal machen.

Aber wie immer war das Meer das Schönste von allem. Auch wenn das Wetter uns davon abhielt allzu viel Zeit am Timmendorfer Strand zu verbringen.

Ein verschneiter Strand hat seine ganz eigene Poesie.

Und jetzt noch eine kleine Empfehlung. Wer ein sehr sehr nettes Hotel mit tollem Personal, lecker Frühstück und einer schicken Sauna in Lübeck sucht ist hier im Hotel Lindenhof gut aufgehoben. Wer ganz in der Nähe zu Hamburg, Lübeck, Kiel etc. Ruhe und Stille sucht ist hier im Kloster Nütschau willkommen. Die Bildungseinrichtung bietet sehr schöne Seminare und Kurse an.

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