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Neues Jahr – Neues Zimmer

02/01/2013

Seid ihr gut gestartet? Ich hoffe, ihr habt es ordentlich krachen lassen!

Hier wurde in der Silvesternacht mit Freunden gefeiert, lecker gegessen und angestoßen. Der kleine Held bekam von alledem nichts mit. Er ging ganz normal um 19 Uhr ins Bett und schlief, bis auf die üblichen Trinkunterbrechungen, bis zum nächsten Morgen durch. Herrlich! dachten wir in der Nacht. Mist! dachten wir am nächsten Morgen als er putzmunter und gut ausgeschlafen unsere Aufmerksamkeit und sein pünktliches Frühstück forderte. Aber es hat sich gelohnt und man glaubt gar nicht, wie viel man auch mit wenig Schlaf an einem Tag so alles schaffen kann…

Und wir haben direkt zu Beginn dieses noch nagelneuen Jahres ein nächstes Projekt angefangen. Den Umzug des kleinen Helden in sein eigenes Zimmer. Bisher hat er ja immer bei uns mit am Bett geschlafen. Das heißt, zwar im eigenen Bett, aber ohne Trenngitter und direkt an meine Matratze dran. So konnte ich ihn zum Stillen immer schnell zu mir rüber ziehen.

Es hat bei uns ein wenig gedauert, bis der kleine Held das „Am-Stück-Schlafen“ für sich entdeckt hat. Aber in den letzten Wochen haben wir immer öfter gemerkt, dass ihn unsere Anwesenheit im Schlafzimmer unruhig werden lässt und so haben wir die laute Silvesternacht abgewartet und am 1.1.2013 erst den Umzug vollzogen. Wir waren überrascht wie gut es gelang! Er ist nur zu den gewohnten Zeiten aufgewacht, hat sich nicht über das Alleinsein beschwert und ist nach dem Trinken immer wieder schnell eingeschlafen. Am Morgen (gg 7 Uhr) hat ihn mein Liebster dann zu uns ins Bett geholt und ich habe ihn gestillt und mir meine Kuschelportion abgeholt. Traumhaft!

Allerdings muss ich ehrlich gestehen, dass an mir der Umzug viel mehr genagt hat als am kleinen Helden. Das erste Drittel der Nacht habe ich geweint und mit mir gekämpft überlegt mit welcher Ausrede ich ihn wieder zurückholen kann, das zweite Drittel habe ich die wiedergewonnenen Freiheiten (länger bei Licht lesen, in normaler Lautstärke reden etc.) und die Privatsphäre genossen und zum Schluss habe ich so tief und fest geschlafen, wie schon sehr lange nicht mehr. Auf der einen Seite fühle ich mich wie eine Rabenmutter, die ihr Kind verstößt und auf der anderen Seite, wie eine Glucke, die nicht loslassen kann. Da sag noch einer, Mütter wüssten immer automatisch was das Richtige ist.

Naja, im Endeffekt denke ich es war der richtige Moment. Wir haben beide gewonnen und der kleine Held schläft jetzt noch besser.

Jetzt habe ich aber das Bedürfnis, das Kinderzimmer noch gemütlicher einzurichten (das habe ich mir bisher verkniffen in der Hoffnung hier nicht mehr zu wohnen, wenn er alt genug ist allein zu schlafen). Ein Teppich und ein paar kleine kindertaugliche Regale wären schön…

Ab wann haben eure Kinder in ihrem eigenen Zimmer geschlafen? Hattet ihr überhaupt ein „Familienbett“?

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3 Kommentare leave one →
  1. 02/01/2013 17:20

    Ich wünsche Euch ein gutes neues Jahr, meine Liebe. Da habt ihr ja gleich am ersten Tag viel gemacht. Ist doch aber ein schönes Datum für so einen Schritt. Bei uns ist der Knirps mit einem Jahr in sein Zimmer gezogen, nachdem er in seinem Bett mit bei uns im Zimmer geschlafen hatte bzw. oft auch in unserem Bett. Jetzt ist er nur noch bei uns, wenn er krank ist. Wir haben auch den „Fehler“ gemacht und bis halb vier gefeiert… Gestern war echt hart. LG Katrin

  2. fraubrause permalink
    02/01/2013 21:59

    Der Lausejunge hat die ersten 7 Monate auch im Beistellbett geschlafen, dann im Kinderbett bei uns im Schlafzimmer …. Und ehrlich: die 1,5 Meter zwischen ihm und mir waren grausam für mich *schäm*. Mit gut 11 Monaten ist er in sein Zimmer gezogen, für ihn alles ohne Probleme – hat ihn null gestört aber ich lasse immer noch das Babyphone an, damit ich ihn aus dem Zimmer gegenüber höre. Merkwürdigerweise werde ich aber oft wach kurz bevor er sich meldet …. Als Mama entwickelt man ganz komische Eigenheiten, hätte ich nie von mit gedacht 🙂

  3. 05/01/2013 00:07

    liebe lilly,

    ich wünsche dir vorab ein wunderbares, neues, erfolgreiches, schönes und glückliches jahr 🙂

    schön, welche veränderungen das neue jahr euch gebracht haben und dass ihr damit glücklich seid! und es zeigt doch auch wieder das dilemma von uns müttern heute: egal was wir machen, wir fühlen uns schlecht – weil wir das kind ins eigene zimmer legen und gleichzeitig weil wir uns nicht „einfach“ vom kind „lösen“ können.
    aber ich finde ja, du darfst dich einfach wohl fühlen 🙂

    unsere kinder schliefen/schlafen bis zum eigenen „auszug“ im familienbett.
    die große bis kurz vorm 4. geburtstag, die kleine immernoch. allerdinsg wollte sie just heute mit im kinderzimmer im doppelstockbett schlafen. da lag sie dann, bis es „ernst“ wurde. dann wollte sie doch wieder ins „doße bett“. 😉

    mal sehen wann ihre zeit kommt.

    glg

    halitha

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