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Vegetarischer Montag* – Pastinake meets Süßkartoffel

07/01/2013

Auch in 2013 wird hier immer häufiger vegetarisch gekocht und so gibt es weiterhin (hoffentlich wieder regelmäßiger) Montags ein fleischloses, einfach zuzubereitendes Montagsessen. Wer mitmacht und ein vegetarisches Rezept postet, bekommt ein virtuelles Küsschen von mir und darf hier (oder bei Mr Linky-siehe unten) gerne seinen Artikel verlinken! Ich freue mich auf eure Inspirationen!

***

Hier sind wir im Moment sehr verliebt in frische Pastinaken. Der kleine Held liebt dieses Gemüse und wir auch! Allerdings verwundert mich immer wieder die Preisgestaltung auf dem Markt. In Münster zahlt man beim Biobauern 3,80 € pro kg, was ich schon recht viel finde. Allerdings sind da die Pastinaken auch ordentlich lange im Boden gelassen worden und nicht so steckrig und mini wie die an den anderen Ständen (die dann auch gerne mal 20-30 cent teurer sind). Ein Ort weiter kostet ein kg schon 6,50 €! Das ist dann schon nicht mehr koscher und meiner Meinung nach absoluter Wucher. Jetzt mal im Ernst, Pastinaken sind doch wirklich kein exotisches Gemüse und ich kann ernsthaft nicht nachvollziehen warum alle Welt im Winter im Discounter Äpfel und Birnen und Trauben kaufen kann, aber kein saisonal lokales Gemüse. Verkehrte Welt.

Wir haben uns jedenfalls gut eingedeckt mit dem leckeren Wurzelgemüse und dazu gesellen sich noch ein paar hübsche andere Gewächse…ein wenig Kohlrabi, Karotten und leckere Süßkartoffel. Das Rezept war ursprünglich mal aus dem Meat Free Monday aber wir haben es mittlerweile alltagstauglicher umgewandelt. Das Buch ist übrigens sehr zu empfehlen!

Vorne die Biopastinake, ordentlich gereift, daneben die teurere und leider steckrige Pastinake.

Vorne die Biopastinake, ordentlich gereift, daneben die teurere und leider steckrige Pastinake.

Wenn das Gemüse zerkleinert bereit steht rühre ich im Topf die Marinade an. Rapsöl, ein kleiner Tropfen Sesamöl, Kokosmilch, ein Löffelchen Tamarindenpaste, Ingwer, Knoblauch, 50g gemahlene Mandeln, einen Klecks Erdnusbutter, Chili (frisch oder Pulver), Kreuzkümmel, Zitronensaft und Salz werden zusammen erhitzt und kurz aufgekocht. Sobald die Marinade ein wenig heruntergekühlt ist, gebe ich sie über das Gemüse und rühre solange um bis wirklich alles mariniert ist. In der Zeit mache ich schonmal den Ofen an und lasse ihn auf 180° Umluft vorheizen. Das Gemüse kommt in eine große Auflaufform und dann kommt alles für ca 15-20 Minuten zugedeckt in den Ofen. Das kennt ihr vermutlich schon von meinem Ofengemüse und vielen weiteren Gerichten, die einfach und schnell gehen müssen. Das Sesamöl und den Knoblauch kann man meiner Meinung nach auch sehr gut weglassen. Nur die Kokosmilch…die würde ich nicht durch Sahne oder ähnliches ersetzen. Nach den zudeckten 20 Minuten, nehme ich den Deckel runter und lasse es nochmal 10 Minuten rösten. Lecker!

FertigausdemOfen

Parallel habe ich schon Reis aufgesetzt. Basmatireis aus dem Reiskocher. Ist ja in deutschen Haushalten eher selten zu finden, aber ich liebe dieses Gerät und ihr dürft auch sehen warum…

Basmatireis mit Kruste an Wurzelgemüse aus dem Ofen

Basmatireis mit Kruste an Wurzelgemüse aus dem Ofen

Diese Kruste ist das absolute Non-Plus-Ultra und klappt eigentlich nur in einem guten Reiskocher so! Je nach Reis gebe ich 1,5 bis 2 Tassen Wasser pro Tasse Reis in das Gerät. Ein ordentliches Stück Butter oder ein bis zwei Löffel Öl und 1-2 EL Salz. Dann den Timer einstellen und ihr bekommt den perfekten Reis nach ca. 40 Minuten. Mit leckerster, knusprigster Reiskruste und einem feinen, gar gekochten und doch nicht klebrigen Reis!

PmeetsSplusReis

Beides, Gemüse und Reis, macht für mich ein richtig leckeres Montagsgericht!

Und was gibt’s bei euch heute leckeres? ♥

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3 Kommentare leave one →
  1. 08/01/2013 07:59

    Sieht total lecker aus! Und mit der Reiskruste hast du mich überzeugt, warum hab ich eigentlich noch keinen Reiskocher??
    Viele liebe Grüße,
    Zoe

  2. 13/01/2013 10:51

    Ich habe gerade beschlossen, dass ich einen Reiskocher brauche. Ich habe mal vor ein paar Jahren gelernt, wie man iranischen Reis kocht: Da wird der Reis erst ‚al dente‘ gekocht und dann kommt Ghee oder Butter in einen Topf, ganz dünne Kartoffelscheiben unten rein, der Reis wird dann draufgehäuft. Mit einem Kochlöffelstiel ein paar Löcher in den Reis machen und Ghee oder Butter reintun. Den Topfdeckel mit einem Küchenhandtuch umwickeln und drauflegen, und das ganze bei kleiner Temperatur so lange auf dem Herd stehen lassen, bis der Reis weich ist, die Flüssigkeit verdampft – und die Kartoffelscheiben superknusprig. Superlecker, geht bei mir aber drei- von viermal schief. Und wenn der Reiskocher so eine Kruste hinkriegt – das ist perfekt, danke!

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  1. ArbeitsplattenLieblinge! « i.Lilly

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