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Stress und die beste Art damit umzugehen

25/02/2013

Meine liebsten Blogleser, bitte entschuldigt die im folgenden vermutlich zahlreichen Fehler. Ich werde keine Gelegenheit haben alles nochmal zu korrigieren und durchzugehen. Aber ich will es mit euch teilen und muss es mir von der Seele schreiben, denn hier überschlagen sich fast täglich die Ereignisse. Den Gipfel erreichen wir wohl diese Woche. Um was es genau geht, werdet ihr vermutlich auch diese Woche noch hier lesen können.

Ich kann euch sagen, es gibt Momente im Leben, auf die kann ich gut verzichten. Stressmomente. Wenn die Umstände Fristen und Termine erzwingen, für die ich innerlich noch nicht bereit bin. Dabei liegt es nicht mal daran, dass ich in irgendwas hineingetrieben werde, das ich nicht möchte. Im Gegenteil, ich bin mir sicher, dass es das ist was ich will und brauche. Aber ich bin einfach nicht von der schnellen Sorte. Ich muss über Entscheidungen brüten dürfen. Vor allem über Lebensentscheidungen. Immerhin habe ich meinen Liebsten erst nach 12 Jahren geheiratet…dabei wusste ich noch vor dem ersten Kuss, dass das der Mann ist mit dem ich alt werde. Aber ich brauch meine Zeit. Mein Bauch und mein Kopf laufen sonst Amok. Und jetzt, in dieser aktuellen Situation, kann ich das nicht. Ich kann nicht brüten, ich darf nicht zögern und schwanken. Der Markt bestimmt, das nicht ich diejenige bin, die am längeren Hebel sitzt und sich Zeit lassen kann mit allem.

Ihr merkt schon, ich bin angespannt. Seit Tagen kriege ich kein Auge zu und schlafe nur ein paar Stunden, weil mein Körper irgendwann so erschöpft ist, dass er selbstständig den Aus-Knopf drückt. Ich kann nicht essen und vergesse zu trinken. Mein Sohn spielt seit Tagen die gleichen Spiele und erlebt selten etwas neues, da ich einfach nicht in der Lage bin die Gedanken zu bündeln und mir etwas für ihn zu überlegen.

Und was kann man in solchen Situationen machen? Wie kriege ich die Ruhe und Gelassenheit, die man für solche Entscheidungen haben sollte? Mir persönlich hilft es sehr, dass mein Liebster ruhig bleibt. Es fällt mir zwar schwer zu verstehen wieso, aber ich bin dankbar dafür. Dann ist es eine große Erleichterung zu wissen, dass meine Schwester und unser bester Freund für uns da sind – tatkräftig. Hauptsächlich um uns den kleinen Helden in den wichtigsten Momenten abzunehmen, damit wir uns beide auf die Sache konzentrieren können. Und diese beiden sind nicht die Einzigen. Wir haben Freunde, deren Rat wir auch spät abends und sehr kurzfristig einholen können. Denen wir wichtig genug sind, damit sie ihr Leben für diese Momente zurückstellen und sich auf unser Ding konzentrieren. Etwas besseres kann es nicht geben.

Aber wisst ihr, was mir jetzt gerade – während ich auf den nächsten Aufmarsch hier warte und fast umkomme vor Nervosität – besonders gut tut?! Ihr!!!! Dieser Blog und seine Leser. Vielen Dank, heute seid ihr wie schon so oft, mein Anker!

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sehr ich mich darauf freue euch zu erzählen was meinen Stress verursacht und die damit verbundene Tatsache, dass dann der größste Batzen mentaler Stress schon hinter uns liegt. Denn mit allem anderen kann ich umgehen…hoffentlich…

Was hilft bei euch in akuten und unabwendbaren Stresssituationen gegen den nervlichen Ruin? Und kommt mir nicht mit Schokolade oder Kuchen in der Fastenzeit! 😉

Euch einen stressfreien Abend! ♥

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5 Kommentare leave one →
  1. 25/02/2013 19:21

    Mannomann, ich halte es kaum noch aus vor Spannung!! Ich hoffe (auch ein klein wenig eigennützig *g*), ihr habt es bald überstanden!

  2. 25/02/2013 19:26

    Mir hilft es immer sehr, mich mit irgendetwas zu beschäftigen, das mich körperlich fordert oder den gedanklichen Fokus umlenkt.
    Wie auch immer Du diese Zeit meisterst, ich wünsche Dir alles Gute und bin schon gespannt, wo die Reise hin geht.

  3. 25/02/2013 20:15

    Hört sich ganz so an, als würdet ihr bauen!
    Ich kann mich sehr gut und relativ schnell entscheiden, kann also nur begrenzt verstehen, wie es dir geht, wobei ich Situationen schon gut kenne, in denen ich „unter Strom“ und Ansoannung stehe. Mir hilft es, viel mit Freunden/Verwandten darüber zu reden und Pläne zu schmieden.
    Liebe Grüße! Sonja

  4. 26/02/2013 13:28

    Ich drück dich ganz fest und schicke haufenweise Kraft, gute Nerven und Optimismus!

    Alles Liebe von
    Frau Süd

  5. 26/02/2013 13:28

    Dein Beitrag spricht mir gerade aus der Seele, ich bin auch gerade in eine stressige Phase hineingerutscht und brauche eigentlich immer länger um alles hin und her zu denken! Ich bin gerade ganz froh, dass ich diesen Stress nicht mit riesen Haufen Schokolade ausgleichen kann, denn ich faste gerade auch! Da ich schnell dazu neige mich irgendwie abzulenken, hilft mir am besten laufen (egal ob schnell oder langsam) zum Gedanken ordnen!
    Halte gut durch und ich freue mich schon zu lesen worum es geht! Liebe Grüsse, Jutta

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